Industriemechaniker (m/w)

Der Job des Industriemechaniker ist erst seit Ende der 80er Jahre tatsächlich anerkannt, die Berufsbezeichnung wurde im Jahr 1987 eingeführt, der Berufsinhalt wird aber natürlich bereits sehr viel länger ausgebildet. Industriemechaniker (m/w) ist ein noch relativ junger Beruf. In der heutigen Bezeichnung gibt es ihn erst seit 1987 als verschiedene Berufsbilder, wie Feinmechaniker, Maschinenschlosser und Betriebsschlosser zusammengelegt und vereinheitlicht wurden. Eine Unterteilung des Berufes in unterschiedliche Fachrichtungen wurde 2004 im Zuge einer umfassenden Neustrukturierung des Berufsbildes wieder abgeschafft.

Industriemechaniker (m/w) arbeiten in erster Linie mit Maschinen und technischen Gerätschaften. Sie stellen Produktionsanlagen her, bauen sie um und richten sie entsprechend den Erfordernissen des jeweiligen Betriebs ein. Daneben sind sie auch für die Überwachung und Optimierung dieser Anlagen zuständig. Die Ausführung von Reparatur- und Wartungsarbeiten unter Berücksichtigung der innerbetrieblichen Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften gehört ebenso zu diesem Beruf dazu.

Industriemechaniker – der vielseitige Job

Das Einsatzfeld von Industriemechanikern ist entsprechend vielfältig – mit diesem Beruf kann man in den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft arbeiten. Typische Berufsfelder sind die Beschäftigung in Unternehmen des Fahrzeug- und Maschinenbaus, der Elektroindustrie oder dem Metallbau. Da Industriemechaniker (m/w) in erster Linie ein technischer Beruf ist, ist ein Interesse an technischen Zusammenhängen und dem Umgang mit Maschinen und technischen Gerätschaften die erste Voraussetzung, wobei ausreichendes technisches Verständnis verständlicherweise erwartet wird. Daneben muss man als Industriemechaniker (m/w) auch mal zupacken können. Hier kommt es aber nicht allein auf Muckis an – das wichtigste ist ein gewisses handwerkliches Geschick, beispielsweise bei der Montage von Bauteilen. Nicht zuletzt kann es – wie in allen anderen Berufen – als Industriemechaniker (m/w) von Zeit zu Zeit auch mal etwas stressig zugehen. Das wichtigste für den Industriemechaniker (m/w) ist es auch in solchen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und auch unter Zeitdruck mit der gebotenen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit zu arbeiten.

Der Verdienst eines Industriemechanikers hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben den Qualifikationen, der Berufserfahrung und dem jeweiligen Verantwortungsbereich spielen vor allem die Branche des Betriebes und die Region eine entscheidende Rolle – hier gilt es sich im Vorfeld gut zu informieren. Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel 3,5 Jahre. Üblicherweise läuft die Ausbildung dual ab, d.h. man arbeitet teils praktisch in einem Betrieb vor Ort, während theoretische Kenntnisse in der Schule erworben und vertieft werden.

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